
Neuraltherapie nach Dr. med. Huneke
Die Brüder Huneke haben als praktische Ärzte
die
Neuraltherapie 1928 eingeführt. Das Lokalanästhetikum
PROCAIN war das Mittel, um eine gezielte Nervenblockade
therapeutisch einzusetzen. Bei der Procain-Blockade einer Nervenleitung sollen
alle auf diesem Weg übermittelten pathologischen Reize unterbrochen werden.
Damit wird verhindert, dass sich von einem Herd oder Störfeld (zum Beispiel
Narben) ausgehende selbständige Aktivität auf andere Bereiche des
Organismus übertragen. Eine gesunde Körperzelle hat eine positive
Ladung von 40 - 90 mV. Procain besitzt in der Regel eine positive Ladung von
290 mV. Damit erklärt sich, dass das Injektionsmittel auch eine regenerierende
Wirkung auf eine erschöpfte Zelle hat. Die Umstimmung des Zelle-Milieu-Systems
nach Pischinger wirkt sich auf den gesamten Organismus aus.
Die Lehrsätze von HUNEKE:
1. Jede chronische Krankheit kann störfeldbedingt sein.
2. jede Stelle des Körpers kann zum Störfeld werden
3. Die Procain-Injektion an das schuldige Störfeld heilt die störfeldbedingten Krankheiten, soweit das anatomisch möglich ist, über das Sekundenphänomen.
Bei allen akuten, chronischen und degenerativen Erkrankungen lohnt es sich, die Neuraltherapie therapeutisch einzusetzen. Die Neuraltherapie zeigt keine Wirkung wie zum Beispiel bei Geisteskrankheiten, Mangelzuständen, Krebs, Infektionserkrankungen, Erbkrankheiten. Die empirisch gefundene Heilwirkung konnte zwischenzeitlich wissenschaftlich objektiviert werden. Im wesentlichen werden heute zwei Therapieformen praktiziert.
1. SEGMENTTHERAPIE
2. SEKUNDEN-PHÄNOM nach Huneke oder Huneke-Phänom
*wird fortgesetzt